Re: Auch das noch - Ein Pinguin auf Reisen: Die Linux-PDAs k…

Oh da hab ich aber schon ganz andere Dinge gehört,zb das
> CE nicht viel mit seinen großen Brüdern gemein haben soll.
> Und seit wann achtet M$ überhaupt auf Portierbarkeit?
> Ich dachte da kommen zuerst die Features. :-) >
> Weiß jemand genauer wieviel ähnlichkeit CE gegenüber Win* hat?
Unter der Haube hat CE überhaupt nichts mit seinen grossen
Brüdern zu tun: Es ist eine vollständig eigenständige Ent-
wicklung (eines der wenigen Dinge, die von AtWork übrigge-
blieben ist - falls sich jemand noch daran erinnert). Das
sieht man schon an den Features: Es ist auf viele CPUs
portiert (was mit 9x völlig unmöglich wäre), hat im Scheduling
grosse Unterschiede zu 9x und NT, etc.
Das API dagegen ist ein Subset von Win32 und im groben
kompatibel.
Die Portierbarkeit ist aber eine andere Geschichte: Einer-
seits ist CE eben nur ein Subset, eine x-beliebige Win32
Anwendung zu portieren wäre also ein ziemlicher Aufwand.
Andererseits stellt sich die Frage, ob eine Portabilität
überhaupt sinnvoll ist. Von der Displaygrösse abgesehen sind
auch die verfügbaren Resourcen auf einem PDA sehr bescheiden.
Eine normale Anwendung zu portieren scheitert meist schon
daran.
Letztlich ist der einzige wirkliche Vorteil der, dass man
als Entwickler nicht gross umlernen muss: Wer Win32 kennt,
kennt auch CE. Dies kann in der Anwendungsentwicklung durch-
aus ein Killerfeature sein.
Alain

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Date posted: Donnerstag, März 20th, 2008 19:01 | Under category: Allgemein
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