Re: Und wenn man kein Englisch kann? - Variante des Bagle-Wurms auf Reisen

[…]
>
> Damit Du mit einem Auto auf die Straße darfst brauchst du ein Pickerl
> (bei euch die TÜV-Plakette) damit man zumindest sagen kann das Auto
> ist noch so halbwegs in ordnung, und einen Führerschein, damit andere
> Verkehrsteilnehmer sich sicher sein können dass du weisst was die
> Bunten Lämpchen über den Kreuzungen Bedeuten. Du bist in dem Fall
> auch nur ein Anwender des Fahrzeuges und trotzdem hast Du dafür Sorge
> zu tragen dass das Ding Verkehrssicher ist.
>
Halb wahr.
Zuallererst braucht der Hersteller des Autos überhaupt erstmal eine
Straßenzulassung. Jedes eventuell sicherheitsrelevantes Anbauteil
braucht ne ABE.
> Wenn du draufkommst dass bei jedem mal TÜV gröbere Reparaturen fällig
> werden wirst du wohl das nächste mal das Fahrzeug eines anderen
> Herstellers auswählen, über den du besseres gehört hast. Zum Glück
> gibt es mehr als nur eine Automarke!
>
Naja, erstmal hat man bei einen Neuwagen paar Jahre wg. TÜV Ruhe.
Dass das ok ist, zeigen auch die diversen Maengel-Statistiken.
> zurück zu computern
>
> Meiner meinung nach sollte jeder der mit seinem Rechner im Internet
> unterwegs ist es mit zumutbarem aufwand aktuell halten. Das wäre
> zumindest das Patchen mit den Online-Updates der Distributoren und
> Softwarehersteller. Immerhin geht eine Virenverseuchte Privatmaschine
> mir mehr auf den Geist als der Webserver von MS. Ausserdem könnte ja
> der druck der Kunden auf den Hersteller auch helfen!
Auch meine Meinung. Dennoch herrscht auf Computergebiet im Vergleich
zum Auto Mittelalter.
Der Vergleich ist imho sowieso hoffnungslos ueberzogen, da die Gefahr
fuer Leib und Leben eine ganz andere Dimension hat.
> Und wer den PC nicht selber sicher Halten kann muss sich wohl oder
> übel professionelle Hilfe leisten.
So gut, so schoen. Die Problematik bei den gaengigen Wuermern liegt
in der Ausfuehrung von Mail-Anhaengen.
Das - um noch mal kurz mit dem Auto zu vergleichen - haette niemals
eine Betriebszulassung erhalten.

> Sehr viele Kopien von Windows und Office sind nicht lizenziert. Die
> leute mit den Raubkopien scheuen die MS-Seiten und den Update-Service
> wie der Teufel das Weihwasser. Wenn man nun die Versionen am Markt
Theoretisch ja. Praktisch nicht.
> leicht fehlerhaft lässt, die Leute mit den cracks von den Updates
> ausschliesst und über diesen dann ‘den letzten Schliff’ verteilt
> sorgt man als Hersteller dafür dass nur zahlende Kunden in den genuss
> einer fehlerfreien Version Kommen.
>
Wird ja auch gemacht - siehe SP fuer XP, das lief anfangs wohl nicht
auf einen gecrackten XP.
eno

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Date posted: Mittwoch, April 23rd, 2008 20:02 | Under category: Allgemein
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