Bestätigung: Kanada warnt vor Reisen in die USA - US-Regierung plant Überwachung des gesam…
URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,220623,00.htmlDiskriminier
ende Gesetze
Kanada warnt vor Reisen in die USA
Kanada hat seine Staatsbürger, die in Ländern des Nahen Ostens
geboren sind, vor Reisen in die USA gewarnt. Die kanadische Regierung
hält die Sicherheits-Gesetze, die Washington nach den
Terror-Anschlägen des 11. September erließ, für diskriminierend.
Washington - Kanada reagiert mit der ungewöhnlich scharfen Maßnahme
insbesondere auf ein Gesetz, das die US-Einwanderungsbehörden dazu
berechtigt, bestimmte Personengruppen verschärft zu beobachten, zu
fotografieren, ihre Fingerabdrücke zu nehmen und sie gegebenenfalls
festzusetzen oder auszuweisen.
Betroffen sind nach Ansicht der kanadischen Regierung gebürtige
Iraner, Iraker, Libyer, Sudanesen und Syrer. “Kanadier, die in diesen
Staaten geboren sind, sollten eingehend darüber nachdenken, ob sie in
die USA einzureisen versuchen”, heißt es in der Reisewarnung. “Das
gilt auch für den Transit aus Drittländern.”
Reynald Foiron, Sprecher des kanadischen Außenministeriums, sagte dem
US-Nachrichtensender CNN, seine Regierung halte das US-Gesetz für
diskriminierend. “Diese Menschen sollten nicht auf Grund ihres
Geburtsorts ausgesondert werden.” Eine solche Maßnahme stehe nicht
nur “im Gegensatz zu amerikanischen und kanadischen Prinzipien”,
sondern widerspreche auch kanadischen Anti-Diskriminierungs-Gesetzen.
“Es schränkt die Freiheitsrechte ein”, kritisierte Foiron.
Kanada und die USA hätten bisher auf dem Gebiet der Sicherheit
exzellent zusammengearbeitet, was eine schärfere Regelung seitens der
USA unnötig mache. “Wenn die USA einen speziellen Fall im Auge haben,
können sie uns über die normalen Kanäle der Sicherheitsdienste darauf
aufmerksam machen”, sagte Foiron. “Wir brauchen keine
Pauschal-Maßnahmen.”
Die kanadische Kritik entzündete sich unter anderem am Fall eines
Reisenden, der ins Visier der US-Behörden geriet, als er auf einem
New Yorker Flughafen auf einen Anschlussflug wartete. Der Mann mit
kanadisch-syrischer Doppelstaatsangehörigkeit wurde von den
US-Behörden inhaftiert und dann abgeschoben - nicht etwa nach Kanada,
sondern nach Syrien.
Das US-Außenministerium reagierte betont gelassen auf die Kritik des
Nachbarstaats. Die kanadische Regierung sage ihren Bürgern lediglich,
was sie bei Auslandsreisen zu erwarten hätten. “Dazu sind Regierungen
gegenüber ihren Bürgern verpflichtet”, sagte Ministeriumssprecher
Richard Boucher. Die harten US-Gesetze verteidigte er jedoch. Es gebe
eine “große Grenze” zwischen den USA und Kanada. “Böse Jungs
versuchen, herüberzukommen.”
—- Zitat-Ende —
online-surfer
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Re: Wer will schon in so ein totalitäres Land reisen? - Neuer Termin für biometrische Merkmale i…
reisenoch nicht, genau. Liegt es eventuell daran, dass Europa im Bereich
> > der Software sowieso nur eine kleine Nummer ist und generell viele
> > Entwicklungen im IT-Bereich verschlafen hat?
> SAP ist wohl kaum eine kleine Nummer!
Stimmt, aber ein grösseres Unternehmen macht den Braten noch nicht
fett, was?!
> In den USA kann jeder Idiot sich eine Waffe besorgen!
Nein, ganz so einfach ist es auch in den USA nicht…
> Hoffentlich werden diese Zustände nie in D eintreten.
… keine Sorge, in Deutschland scheinen sich die meisten Menschen
nur wohl zu fühlen, wenn ihnen der Staat möglichst viele Vorschriften
macht, so dass sie das Denken weitgehend einstellen können! :->
> > Tja. Andere Länder, andere Sitten… ich nehme an, dass es in
> > Deutschland auch viele verstörende Dinge gibt, wenn man das Land mit
> > ausländischen Augen betrachtet, nicht?
> In einem Land wo Richter menschenunwürdige Strafen aussprechen - man
> denke an den Mann der gezwungen wurde jede Nacht in einer Hundehütte
> zu schlafen - kann man auch nichts anderes erwarten!
… ach, und in Europa ist alles menschenwürdig? ;->
> > > > Im Vergleich zu all den Einschränkungen in Deutschland sind die USA
> > > > ein sehr freies Land, ja…
> Lächerlich!In den USA regiert das Denunziantentum.
Wie meinst du das?
> Man denke an die
> Black Lists die seit dem 9/11 existieren und viele Akademiker an der
> Ausübung ihrer Lerhtätigkeit und freien Meinungsäußerung hinderen.
Meinungsfreiheit gilt in den USA deutlich mehr als in Deutschland.
Aber klar, für seine Meinung muss man auch Folgen tragen, das gilt
überall…
Re: Ein schallende Ohrfeige für Microsoft ! - Variante des Bagle-Wurms auf Reisen
nicht-in-href=”http://australien.tankwar.de/?p=21″>welchen-land-man-ein-visa-braucht-536.html”>reisen
> Und so lange nicht im Massenradio oder in der Tagesschau davor
> gewarnt wird, bekommen die das einfach nicht mit.
>
Da wird nicht gesagt, dass sich der Wurm durch Anklicken verbreitet,
da wird nur gesagt, dass ein Wurm unterwegs ist. Selbst der
Computerinteressierte findet nur mit Mühe heraus, um was es
eigentlich nun wieder geht bei den jeweiligen Wurmmeldungen.
Das ist dasselbe als wenn man vor einen Geisterfahrer warnt, aber
weglässt, um welchen BAB-Abschnitt es sich überhaupt handelt.
> Da sind Konzepte gefragt, die das Ausfuehren von Email Anhaengen
> unterbinden oder zumindest schwerer machen. Es macht auch absolut
> keinen Sinn, dass nicht zwischen Oeffnen (eines Dokuments) und
> Ausfuehren unterschieden wird. Und es macht noch weniger Sinn,
> Ausfuehrrechte anhand einer Dateiendung zu vergeben.
Ich würde das Ausführen generell verbieten - bis mir mal jemand
beweist, dass das Ausführen von Anhängen in der bisherigen Art
überhaupt einen Sinn hat.
Mir fällt jedenfalls kein Anwendungsfall ein, bei dem das zwingend
notwendig ist. Daher entfällt auch das Bequemlichkeitsargument.
Ich selber hab dieses Feature noch nie gebraucht und auch selber noch
nie ne Exe verschickt, die unbedingt aus der Mail heraus ausführbar
sein mußte.
Es ist andererseits auch lästig, dass bspw. das ganze Office-Paket in
Wallung kommt, nur weil da ein Office-Datei-Anhang angeklickt wird -
ein kleiner, feiner Viewer ohne iregendeine Macroausführmöglichkeit
würde genausogut reichen.
Man klickt erfahrungsgemäß eben doch genau einmal zuviel an die
falsche (nämlich “ok”)-Stelle, wenn eine “Ausführen”-Abfrage
erscheint.
eno
Re: Ein schallende Ohrfeige für Microsoft ! - Variante des Bagle-Wurms auf Reisen
reisenglicherweise ist das alles aber auch nur ein Fingerzeig darauf,
> dass die Software viel zu komplex für die bescheidenen
> Entwicklungswerkzeuge geworden ist.
> Z.B. ist für mich eine Sicherheitslücke, die durch einen
> buffer-overflow verursacht wird (heh, es ist 2004, nicht 1964!) auf
> jeden Fall ein Indiz für absolut mangelhafte Qualitätskontrolle.
Wenn TCPA kommt, ist’s vielleicht bald 1984!
Ist halt die Frage inwiefern sowas für automatische Tools und das
menschliche Auge offensichtlich ist. Leider gab es ja auch
(mindestens?) einen BO bei OpenSSH. Scheinbar ohne bekannten Exploit,
aber schlimm genug. Praktischerweise alles im CVSWeb
nachzuvollziehen. Die History der Datei:
http://www.openbsd.org/cgi-bin/cvsweb/src/usr.bin/ssh/buffer.c
Die verwundbare Version 1.16 (der Datei):
http://www.openbsd.org/cgi-bin/cvsweb/src/usr.bin/ssh/buffer.c?rev=1.
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Re: Reisen nach Kuba aus den USA illegal! - Michael Moore leidet nicht unter Raubkop…
reisendent George W. Bush said he would unite this country. So far
all that has meant is that he will veto any legislation to allow free
travel to Cuba or anything that might help the Cuban people.
[…] when you return to the United States you could be subject to a
$250,000 fine and 10 years in prison, or both, if you have traveled
to Cuba!”
http://www.cubatravelusa.com/FAQ.htm
“The Wall of Lawyers formed to protect Americans Constitutional
Rights say the Treasury Department usually takes one of two actions.
1. A “requirement to furnish information” letter to travelers
suspected of unlicensed travel to Cuba.
2. A “pre-penalty notice threatening a fine”, frequently reaching
$7,500.”
http://www.cubatravelusa.com/Travel_Tips.htm
An verschiedenen Stellen der Seite wird erläutert, dass man alle
Fragen des Zolls mit dem Hinweis abblocken kann, dass man nicht
verpflichtet werden kann sich selbst zu belasten (5th Amendment). Man
würde sich also einer Straftat bezichtigen, wenn ma zugäbe nach Kuba
gereist zu sein.
Gelegentlich werden also Aufforderungen zur Bereitstellung von
Informationen oder auch Strafandrohungen von 7,500 USD verschickt,
die bei wahrheitsgemäßer Aussage Kuba besucht zu haben zu den oben
genannten Strafen führen.
Das sollte doch als Beleg für die grundsätzliche Illegalität der
Reise von US-Bürgern nach Kube reichen, oder?
Arnd
Re: Reisen als interessanteste Produktkategorie???? - Einzelhändler kommen am Internet nicht v…
> > wie waers mal mit einem anderen blickwinkel bezueglich reise-info
> > im
> > web:
> >
> > greyhound-plaene schon von deutschland aus checken,
> > jugendherbergen finden,
> > wetter-/klima-info,
> > flug buchen,
>
> Ja, dass ist schon cool. Das mache ich genau so
. Aber daran
> verdienen viel zu wenige Leute, um es wirklich auf Dauer lukrativ
> zu
> machen.
>
> Wer davon nicht leben kann: Reisebüros. Aber das ist ja genau de
> Brücke, die die schlagen wollen, um den bequemeren die Lösung “aus
> einer Hand” zu präsentieren.
>
> Es gibt ja genug Leute, die sich für Flüge selbst buchen
Re: Reisen als interessanteste Produktkategorie???? - Einzelhändler kommen am Internet nicht v…
a, gut, Pauschalangebote zum zweiwoechigen Anbraten
> an irgendeinem Strand moegen sich zum unpersoenlichen Angebot
> eignen, aber sonst …
Du “reist” vermutlich nicht so, ich auch nicht (was hat das obige
eigentlich genau mit “reisen” zu tun? egal), aber das ist ja nun genau
das, was die Teutonen machen, und zwar grossmehrheitlich.
Eine Reise besteht aus Komponenten: Dem Land (völlig egal, Hauptsache
Süden), dem Strand, des Hotels, Grösse des Swimmingpools, Qualität der
Animateure und des Mainstream-Essens für Willi aus Wanne-Eickel. Und
schliesslich, ganz wichtig: Der Preis.
Ein Pauschalurlaub ist vergleichbar, austauschbar und an objektiven
Kriterien messbar.
Ideal für’s Internet, ich wüsste nicht, wo das noch besser ginge.
Pull-down Menüs, “Holiday Wizards”, automatische Kalkulation und
“Individualreisen” per persönlicher Empfehlung, die ausgedruckt und
sofort buchbar sind.
Kultur, Erlebnis, Unerwartetes, Imperfektion, eigene Planung und
Auseinandersetzung mit etwaiger Bevölkerung? Ausländer? Fremdartiges
Essen? Sprachvarianten, die nicht deutsch sind? Gott behüte uns. Doch
nicht im Urlaub! Da will man doch entspannen! ;-))
Gruss,
Martin
Mondposition ist so nicht definierbar - Galaktische Reisen durch Wurmlöcher
Zur Frage, wo der Mond ‘jetzt’ ist: die Frage ist
falsch gestellt, weil ‘jetzt’ nicht ueberall und
fuer jeden dasselbe bedeutet.
Wir koennen immer nur wissen, wo der Mond vor ca.
einer Sekunde (oder wie weit er auch immer weg ist)
war, soviel ist richtig. In gewissem Sinne ist eben
dieses ‘vor einer Sekunde’ tatsaechlich aber ‘jetzt’,
zumindest fuer die Stelle, wo wir den Mond sehen, denn es die
aktuellste Zeit, von der aus wir irgendwas
ueber die Position oder sonstige Ereignisse auf dem
Mond erfahren koennen. Und da ist ja gerade das, was
den Zeitpunkt ‘jetzt’ ausmacht, nicht wahr?
Die SRT verbietet dir sozusagen, die Frage nach dem
‘wo, jetzt?’ zu stellen, weil das ‘jetzt’ und das ‘wo?’
nicht mehr zu trennen sind. RaumZeit eben.
Falls der Mond irgendwas unvorhergesehens anstellen sollte,
also z.B. sich ‘ploetzlich’ von der erwarteten Position
entfernt, merken wir das anhand der Gravitationswirkung
auch nicht frueher, als wir es sehen, denn auch
Gravitationssignale sind an die Lichtgeschwindigkeit
gebunden (Sie kommen tatsaechlich eine Winzigkeit eher
an, weil sie nicht beim Durchgang durch die Erdatmosphaere
gebremst werden, wie das Licht).
Nichts besonderes damit - Galaktische Reisen durch Wurmlöcher
Das Missverstaendnis beruht zum Teil auf der
gewohnten, einfachen euklidischen Geometrie.
In solch extremen, ‘global’ verzerrten Arten von
gekruemmtem Raum gibt es so etwas wie den ‘Abstand’
zweier Punkte im Raum nicht mehr unbedingt. Die Geometrie
eines Wurmlochs laesst sich noch am ehesten mit der auf
einem luftgefuellten TreckerReifen vergleichen (genauer
der Oberflaeche dieses Reifens). Auch dort kann es
durchaus mehrere verschiedene ‘gerade’ Wege von einem
Punkt des Reifens zu einem anderen geben, die noch dazu
auch verschieden lang sein koennen.
Und so gibt es halt beim Wurmloch zwei verschiedene
‘gerade’ Wege, z.B. von hier zur Wega zu kommen, einen
‘durch’ das Loch, und den normalen, und beide sind
erheblich verschieden ‘lang’.
‘Gerade’ Wege sind dabei solche, die bei jedem ‘Schritt’
geradeaus fuehren, also jeweils die kuerzeste Verbindung
zwischen Start und Ziel des Schritts waehlen. Der
Theoretiker nimmt dann unendlich kleine Schritte, und
nennt diese Wege ‘geodaetisch’.
Es ist einer der Unterschiede zwischen spezieller und
allgemeiner Relativitaetstheorie, dass der Begriff
des Abstands nur fuer kleine Schritte sinnvoll bleibt,
fuer lange Strecken aber zusammenbricht.