NS-Sozialsystem usw. - “Eine junge, dynamische Partei …”

> Die Nazis haben alle Themen - auch die Sozialpolitik - ihren
> zentralen politischen Zielen untergeordnet, auch wenn Du es nicht
> wahrhaben willst
Das bestreite ich zu einem Großteil überhaupt nicht. Jede Regierung
tut so etwas, und wenn sie es nur dadurch tut, daß sie auf Kosten
unserer Kinder und Enkel (oder denen der BRD-Einwanderer ;-))
Wahlgeschenke auf Pump verteilt wie heuzutage üblich. Die
interessanteste Frage ist für mich, ob die Maßnahmen der damaligen
Situation angemessen waren, um das Land aus einer extremen Notlage
heraus zu sanieren. Und möglicherweise waren sie das, die Beseitigung
der Arbeitslosigkeit hat ja funktioniert. Mir ist keine seriöse
Studie darüber bekannt, ob das NS-Wirtschaftssystem ohne den Krieg
hätte funktionieren können - das würde mich wirklich interessieren.
> Nur kurz zu einem Aspekt - KdF: KdF hatte unter anderem die Aufgabe,
> die Arbeitnehmer für die Nationalsozialisten zu gewinnen. KdF war ein
> straff organisiertes System, das die Freizeit der Arbeiter weitgehend
> unter die Kontrolle der Nazis bringen sollte (und brachte). KdF
> bedeutete nicht nur Reisen, es hieß auch: Militärische
> Wehrertüchtigung, politische Schulung.
War mir nicht so bekannt.
> Noch was zur Erschwinglichkeit der KdF- Reisen: “Während die
> Poularität der KdF- Reisen unbestritten ist, bestehen jedoch
> erhebliche Zweifel daran, ob besonders die begehrten Schiffsreisen
> mit der KdF-eigenen ‘Weißen Flotte’ tatsächlich für viele Arbeiter
> erschwinglich waren. Protokolle der Gestapo, die stets mit an Bord
> war, legten vielmehr den Eindruck nahe, daß vor allem NS- Funktionäre
> und Angehörige des Bürgertums an diesen Reisen teilnahmen”. (aus
> “Legenden, Lügen, Vorurteile - ein Wörterbuch zur Zeitgeschichte”, w.
> Benz [Hrsg.], dtv 1992)
Dieses Buch sollte man nicht zu ernst nehmen, das ist trotz Benz’
Professorentitel großteils unwissenschaftliche
Vorzeige-Gutmenschen-Hetze in Reinform (auch wenn ich’s bei diesem
konkreten Punkt nicht weiß - könnte sein, daß es stimmt).
> Zu den Arbeitsplatzverbesserungen:
> Würde mich mal interessieren, was Du damit meinst.
Z. B. die Organisation “Schönheit der Arbeit”, die sich für
Arbeitsschutz und bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt hat. Speer
hat ein bischen darüber geschrieben.
Ich glaube, subventionierte Werkskantinen sind auch eine
Nazierfindung.
> Mir fällt zu
> diesem Thema vor allem ein: Verbot der Gewerkschaften, Einziehung
> deren Vermögen; Absetzung der Betriebsräte - somit Beseitigung der
> Interessenvertretung der Arbeitnehmer, Unwirksamkeit der
> ausgehandelten Tarifverträge.
Die Gewerkschaften versuchen immer nur, das Maximum für ihre
Mitglieder zu erreichen (falls sie nicht sowieso andere Interessen
gegen diese verfolgen, z. B. Vorantreiben der Globalisierung). An
einer Beseitigung der Arbeitslosigkeit durch Umverteilung haben sie
nicht das geringste Interesse, auch wenn man zynischerweise trotzdem
DGB-Fahnen bei den Montagsdemonstrationen sieht.
> politischen Organisation der NSDAP, Ley). Mir fällt weiterhin dazu
> ein, daß die Löhne staatlicherseits festgelegt wurden und kaum
> stiegen. Später Streichung der Zuschläge für Überstunden, Nacht- und
> Wochenendarbeit.
1933 war die Situation ähnlich schlimm wie heute - nur daß sich die
Weimarer Republik den sozialen Frieden nicht durch Sozialleistungen
auf der Basis fast nicht rückzahlbarer Kredite erkaufen konnte, wie
das heutige BRD-Politiker tun. Versuch Dir mal vorzustellen, was bei
uns wäre, wenn es keine Sozialhilfe und fast kein Arbeitslosengeld
gäbe, wie damals!

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Wie SZ: LG München I: “Filter gegen Wettbewerbsverstöße” …. Re: - Urteil gegen Microsoft wegen Web-Patent …

> > Matthias Bodenstein schrieb am 15. Januar 2004 14:13
> > >
> > > Was halten Sie von diesem Patent, wenn man mal alle Gesetze beiseite
> > > läßt und es mal nur nach 1. gesunden Menschenverstand und 2.
> > > moralischen Aspekten betrachtet.
> > >
> >
> > Dazu müßte ich
> > a)
> > mir die US-PS beschaffen (geht auch online) und diese durcharbeiten.
> > …
>
> Nein das meinte ich nicht. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob Sie
> dieses Patent sozusagen “aus dem Bauch heraus” persönlich als gerecht
> empfinden, OHNE Betrachtung des geltenden Patentrechts.
>
OHNE jeder Kritik an dieser News von Herrn Kuri - aber ich beurteile
Fälle grundsätzlich nur wenn ich die Fakten kenne und nicht “aus dem
Bauch heraus”.
Der Gerichtsreporter der SÜDDEUTSCHE ZEITUNG hatte einmal ein Bericht
gebracht, wonach das LG München I entschieden hätte, dass ein
Lastminute-Anbieter verpflichtet wäre “einen Filter gegen
Wettbewerbsverstöße” auf seiner Seite zu haben - das was er
geschrieben hatte war blanker Unsinn.
Sachverhalt:
Lastminute-Anbieter dürfen als solche nur Reisen anbieten, deren
Antrittsdatum nicht mehr als 2 Wochen i.d. Zukunft liegt, sonst wären
es keine Lastminute-Angebote = wettbewerbswidrig.
Man konnte in der betreffenden Suchmaske in einem Feld das gewünschte
Reiseantrittsdatum eingeben und bekam in diesem Fall(!!!) auch Reisen
angezeigt, deren Antrittsdatum mehr als 2 Wochen i.d. Zukunft lagen =
wettbewerbswidrig.
Der zitierte “Filter gegen Wettbewerbsverstöße” war somit nur die
IF-THEN-ELSE- Bedingung:
#IF Reiseantrittsdatum < (Systemdatum 14 Tage) THEN Datensatz
ausgeben
ELSE Hinweis ausgeben.#
also eine Zeile Programmcode in dem Angebotssystem.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Frhr.v.Gravenreuth
Rechtsanwalt, Dipl.Ing.(FH)

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Werte sind keine Gefühle - 2500 Jahre vor Prozac

>
> > Das ist vermutlich eine Frage der instinktiven Orientierung. Ich
> > selbst halte Glück für einen subalternen Wert, verglichen mit
> > Freiheit und Wahrheit, von denen die eine schmerzhaft, die andere
> > hässlich und grausam sein kann. Um so sublimer sind beide, wenn sich
> > in ihnen das Glück zeigt.
>
> > Nun ist das Glück, wie wir lesen, auch nur ein Nervenkitzel, ein
> > Glücksgefühl. Irgendetwas absurdes hat es jedesmal, wenn es sich so
> > materialisieren und lokalisieren lässt.
>
> Was aber, wenn Freiheit und Wahrheit auch nur Gefühle sind? In
> irgendeinem Lappen zuhause.
> Woran kannst du dich dann noch halten?
Nein, sie sind keine Gefühle. Sie können von solchen begleitet werden
und das ist auch immer der Fall, aber sie sind es nicht. Es sind, wie
gesagt, Werte und in diesen Werten spiegelt der Mensch sein Streben
im Verhältnis zu dem, was ihn umgibt. Diese Beziehung spielt sich
aber nicht vollkommen in ihm selbst ab, sowenig wie sich die
Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen, in einem einzigen Menschen
oder in einem Rückstand von ihm abspielt.
> Ein wenig metaphysisches Obdach ist doch manchmal ganz angenehm,
> besonders, wenn es dazu führt, daß man ab und zu einmal Momente des
> Einsseins erlebt.
Ich verstehe die Komplexitätsreduktion nicht ganz. Von mir aus, kann
jeder mit dem metaphysischen Gepäck reisen, dass ihm beliebt. Von mir
aus kann auch jeder ohne dies reisen, wenn er dabei genauso weit
kommt. Ich bin doch nicht gegen das Streben nach Erkenntnis. Die
Idee, die Ichaktivität von der Gewahrsamkeit zu trennen, halte ich
für sehr sublim. Ich glaube nur nicht, dass dies der Konvergenzpunkt
der menschlichen Entwicklung zu sein hat, d.h. ich verhalte mich in
Bezug auf die Möglichkeit in einen anderen Bewusstseinszustand
überzuwechseln nicht religiös.
Tloen

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Re: “Illegale Migration” - EU-Minister beschließen biometrische Mer…

es-krieg-t5955.html”>reisen Es ist in meinen Augen ein
> > Versuch, die Zuwendungspflicht des Staates zu erzwingen, ohne selbst
> > einen Gegenwert leisten zu wollen.
>
> Und wer an der Kinokasse seinen Namen nicht nennt will umsonst rein?
Naja, solange er im Kino nicht seinen Wohnort aufschlagen will Und
der Kinobetreiber nicht gezwungen wird, für Lebensunterhalt
desjenigen aufzukommen? Du erkennst den Unterschied zwischen einem
Kino und einer Staatsgrenze? :-) >
> Nee, der Zusammenhang besteht nicht. Es ist tatsächlich so, daß
> abgelehnte Asylbewerber gerne nochmal wiederkommen, um es mit anderer
> Identität erneut zu probieren. Das ließe sich aber wunderbar
> vermeiden, indem man den Abgeschobenen biometrisch erfaßt und beim
> nächsten Versuch dann leichter identifiziert.
Das war mein ursprünglicher Gedanke, ja.
>
> Hier geht es aber um die biometrische Erfassung von Reisenden. Machen
> die sich nur durch ihr Reisen so verdächtig, daß sie
> erkennungsdienstlich behandelt werden müssen?
Hmmm. Ein Resultat des 11.9., würde ich denken, obwohl es sowas auch
schon vorher gab, damals aber sich nicht so richtig durchsetzen
konnte. Paranoide Sicherheitsvorstellungen, wie ich finde. Aber, was
will man machen? Die Türme wurden nun mal flach gelegt, und unter dem
Gesichtspunkt “Sicherheit” läßt sich nicht nur Amerika irre machen.
Nicht, daß mich jemand mißversteht: ich finde es auch zweifelhaft bis
problematisch, kann die Reaktion aber verstehen.
Die Frage, die sich mir stellt: wenn ich reisen will, muß ich dann so
ein biometrisches Zeug akzeptieren? Wenn ja, dann kann ich es auch
nicht ändern. Mir ist nur nicht klar, wo die Nachteile jetzt liegen,
ob ich mich nun mit einem biometrischen Paß identifiziere oder nicht.
Letztendlich bin ich durch den Paß eh identifiziert, egal, ob mit
Biometrie oder nicht.
Gruß,
Stephan

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Re: Wow! Die Fragen sind der Hammer. 1984 live. - Vor 20 Jahren: 10 Minuten, die allen hel…

> Daran entzündete sich seinerzeit ein durchaus ernsthafte Diskussion.
> weil die Volkszählung nämlich als Planungsgrundlage genommen wird. Es
> ist dafür aber nicht entscheidend, wer wie zur Arbeit fährt, sondern
> wie er fahren MÖCHTE.
Mag für zukunftsorientierte Projekte zutreffen, beeinflusst
notwendige Schätzungen für Wartung und Instandhaltung jedoch nicht.
> Das festzustellen benötigt man keine
> Volkszählung, weil das über Stichproben und Verbrucherforschung
> gelingt. Warum sollte jemandem, der um 18:00:01 Uhr nach einer Wahl
> das Ergebnis auf 0,2% präsentieren kann, das auch nicht gelingen?
Die Verbraucher- und Wahlforscher stützen sich u.a. auf die
veröffentlichten Daten der damaligen Volkszählung……
> Ginge es wirklich um eine Volkszählung, würde es doch völlig genügen
> zu zählen, wieviele Männer und Frauen in Deutschland leben. Den Rest,
> also Altersschichtung, Lebens- und Wohnsituation, Schulbildung, Beruf
> usw. liesse sich mit üblichen Marktforschungsmethoden ermitteln.
Aber nur, wenn Du eine Grundlage hast, von der Du ableiten kannst.
Und
eine wichtige Grundlage der Marktforscher sind noch immer die
damaligen Volkszählungsergebnisse kombiniert mit den daraus selbst
ermittelten Entwicklungsberechnungen.
> Die
> meisten Fragen des Bogens waren so gesehen völlig entbehrlich, zumal
> es Unterlagen über jeden Bürger, von der Wiege bis zur Bahre, gibt.
Trifft nicht zu. Zum einen reisen Menschen ein, ohne sich irgendwo zu
registrieren. Dann reisen Menschen ein, registrieren sich auch,
melden aber niemandem, dass sie wieder ausgereist sind. Und so
weiter. Abgesehen davon hab es in den 80er Jahren keine
EDV-Möglichkeiten, wie es sie heute gibt. Der Karteikasten im
Einwohnermeldeamt von Husum war leider nicht wirklich vernetzt und
eine statistische Auswertung aller Husums mit überschaubaren Mitteln
nicht möglich.
tp

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Wahrscheinlichkeit - Harry Plotter und die Teppichmesser des …

> Eine Million Unterlagen zum 11.9.2001 und davor wurden gesichtet.
>
Was, nur eine Millionen? Und bitte Belege für die Anzahl. Oder hast
du dir das wieder aus den Fingern gesaugt?
> Nur, es gibt unzweifelhaft noch mehr dazu.
Warum nicht berücksichtigt?
>
> Was wurde in Deutschland recherchiert ?
> Die ganzen Reisen der Terroristen in Europa und Arabien ?
> Details ihrer Ausbildung etc.
Ernsthaft, in Deutschland wurden Details ihrer Reisen nach Arabien
recherchiert. Wäre es nicht sinnvoller dies vor Ort zu tun?
>
>
> Zig Menschen haben über zig Jahre an den Angriffsplänen gegen die USA
> gearbeitet. Mit vielen Menschen kanem die Attentäter in Kontakt.
Wieviel zig Menschen, wieviele Jahre, wieviele davon sind angeklagt
und verurteilt worden.
>
> Schon rein statisch betrachtet kann sowas nie abschließend komplett
> durchleuchtet werden
Genau.
> Nur das ‘alte Dummlall’ von These und Gegenthese (von Ignoranten der
> Boolschen Algebra) gilt eben nicht, die ‘Lücken’ sind kein k.o.
> Kriterium für ein Untersuchungsbericht.
Ernstahft? Lücken sind also nicht so schlimm. In deiner Phantasie
sicherlich.
>
> Übrigens, genau auf solch einen Art werden weltweit Verbrechen
> aufgeklärt - mit Lücken, aber trotzdem mit rechtsicherer Qualität.
Naja, es kommt doch sehr stark auf die Lücken an. Besonders bei einem
solchen Verbrechen DARF es keine Lücken geben. 3000 Opfer dürfen
keine Lücken zulassen.

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Re: Nicht ueberall wird Energie aus Atomkraft/Oel/Kohle erzeugt - General Motors setzt auf neue “Wunderbat…

reisenuf Reisen mag es eine Rolle spielen. Hier aber auch die Gegenfrage:
> > Warum nicht die Bahn nutzen, solange es vertretbar ist?
>
> Weil die Bahn keine Alternative ist. Sie ist:
> - viel zu teuer
Auf langen Reisen? Kaum. Rechne es einfach mal aus
> - viel zu unflexibel
Wie flexibel muss man auf Reisen sein? Das ist individuell. I.d.R.
reicht es, wenn pro Stunde ein Zug von A nach B fährt - und manchmal
auch öfter.
> - viel zu unpuenktlich
Ein Gerücht. 10 oder 20 Minuten auf 800 Kilometer sind nicht so
richtig unpünktlich. Sie sind ärgerlich, wenn der Anschluss verpasst
wird. Es kommt aber auch nicht immer vor. Die Regel sind zwischen 5
und 10 Minuten auf mehrere hundert Kilometer - meist bedingt durch
marode Signaltechnik. Ein Problem. Sicher.
Mit dem Auto kannst Du aber auch nicht wirklich planen, ob Du
pünktlich bist - vor allem nicht auf langen Strecken.
> - viel zu unfreundlich
So? Finde ich nicht. Wie freundlich muss der Typ am Fahrstand oder
der, der die Karte netwertet denn sein? Muss er Handküsse und Blumen
verteilen?
> - viel zu unkomfortabel
Sicher. Zweite Klasse ist nicht so doll. Auf langen Reisen wählt man
daher rechtzeitig vorher die 1. Klasse und fährt dann zum Normalpreis
der 2. Klasse.
> - das Streckennetz ist viel zu duenn/unpassend
Ach komm… Für einen Urlaub reicht es vollkommen aus. Vor Ort gibt
es dann auch immer entsprechende Transfermöglichkeiten.
> Ich fahre nicht von Muenchen nach Frankfurt. Solche Strecken sind gut
> ausgebaut, werden in kurzen Takten mit guten Zuegen befahren. Sobald
> man aber eine Kleinstadt oder gar ein Dorf erreichen will, ist man
> mit oeffentlichen Verkehrsmitteln am Ende. Wenn jetzt noch
Nicht ganz. Aber das Argument hat natürlich was. Nun aber die Frage:
Wie viele Bundesbürger haben diese Problemstellung tagtäglich?
> Spezialitaeten wie Transport von mehr als einer Reisetasche oder ein
> Hund dazu kommen, hat die Bahn vollends verloren.
Nein. Selbst vollbeladen geht es. Hunde sind auch möglich. Das
Problem ist dann halt die Zeit bis zum nächsten Stop. Bisher gibt es
da aber auch keinen echten Bedarf und wie das eben so ist: Kein
Bedarf, kein Angebot!
> Beispiel: ich habe fast 4 Jahre in Regensburg gewohnt und gearbeitet.
> Ich bin mit dem Bus zur Arbeit gefahren, weil es am praktischsten und
>
guenstigsten war. Aber um meine Eltern im 700 km entfernten Doerfchen
> zu besuchen, konnte ich die Bahn vergessen. Die Loesung war jedes Mal
> ein Leihwagen: flexibel, komfortabel und vergleichsweise guenstig.
Nun. Ich kann nicht beurteilen, wie flexibel man da sien muss. Aber
es wäre zum Beispiel schon etwas gewesen, den Leihwagen dann ab der
letzten großen Haltestelle zu nehmen und bis dahin die Bahn zu nutzen
(nur zum Beispiel)
> Im Mai bin ich nach Oslo (Norwegen umgezogen). Den Transport habe ich
> natuerlich nicht mit der Bahn erledigt sondern mit einem Leihwagen.
> Solange die Bahn nicht auf 99% aller Anwendungsfaelle eine gute und
> guenstige Antwort hat (und davon ist sie sehr weit entfernt), sind
> Autos nach wie vor die bessere Loesung.
Nein. Wenn die Bahn für 75% der Fälle eine gute (oder akzeptable)
Lösung bietet, dann bedeutet das, das man 75% des anfallenden
Verkehrs auf die Schiene verlegen KÖNNTE. Nicht so schlecht. Selbst
wenn es nur 50% oder 30% wären, wäre das besser als nichts.

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Re: islamischer Militärstaat - Razzia in türkischen Internet-Caf

:
> > Die USA lassen Menschen umbringen. Nicht in die USA reisen!!!
>
> > Ich werde im Sommer wahrscheinlich wieder in die Türkei reisen.
> > Es gibt einige Dinge die in der Türkei “falsch” (aus meiner
> > Sicht)laufen. Die EU-Staaten sind auch nicht das gelbe vom Ei.
> Ich
> > denke in der spanischen Provinz hätte das Gleiche passieren
> können.
>
> > Stephan
>
> Hä?
> “Aus meiner Sicht”?
> Ich interpretiere jetzt mal böswillig in Deine Aussage, das es noch
> eine andere (akzeptable) Meinung zum Thema Folter und Völkermord
> und
> Unterdrückung von Minderheiten gibt (auch hier interpretiere ich
> mal
> hinein, das Du dagegen bist)?!
> In der Türkei wirst Du mal eben für ein paar Jahre in den Knast
>
(Folter
> inklusive) gesteckt, weil Du Kurde bist. In Spanien fällst Du
> Terroristen zum Opfer, weil Du für die Madrider Regierung
> arbeitest. Wo
> bitte ist da der Vergleich? Ich meine, ich bin vielleicht etwas
> begriffsstutzig, aber erkläre mir doch bitte mal was Du eigentlich
> sagen wolltest!
>
> Was allerdings mehr als peinlich für uns (D) ist, das wir auch noch
> die
> Panzer (aus den Volksarmee-Beständen) für den “Kurdenkrieg” liefern
> mußten.
Da muß ich etwas richtig stellen. Ich meinte den Vorfall im
Internet-Cafe. Diese kleinen Vorfälle meinte ich mit falsch. Ich denke
es könnte passieren, daß ein Polizeichef in der spannischen Provinz
Jugendliche aus den I-Cafe holt, weil es dort schmutzige/falsche
Inhalte
gibt. Das Ereignis sollte nicht so hoch gespielt werden.
Zitat:”Kein Kreig ist heilig, kein Krieg ist gerecht.”
Ich denke da sind wir uns einig.
Stephan
………………………………………………………………
………………………………………………………………
………………………….25%……………………………….

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Re: Viele Reisewebsites sind immer noch eine Katastrophe. - Anteil an Urlaubsbuchungen über das Inte…

reiseno ganz konkret gefragt: Welche Vorteile hätte ich gehabt, wenn ich
> im Reisbüro einen Toskana-Trip gebucht hätte?
Liest Du die tausenden Bewertungen im Internet? Kennst Du die Leute
die diese geschrieben haben? Wenn Du in ein gutes Reisebüro gehst,
wirst Du von jemandem beraten, der sich den ganzen Tag mit
Italien-Reisen beschäftigt. Und ja, ich bin überzeugt, dass Du bei
diesem jemand dann besser aufgehoben bist, als wenn Du ein paar
Stunden im Internet herumsurfst.
Du kannst Dich im Internet über alles mögliche informieren von
Rechts- und Gesundheitsfragen bis hin zu Computerthemen. Wird es in
Zukunft deswegen keine Anwälte, Ärzte und Computerfachleute mehr
geben?
Und selbstverständlich bekommst Du im Reisebüro Ryanair-Tickets. Es
macht für Reisebüros überhaupt keinen Unterschied welche Fluglinie
sie buchen, denn Provisionen werden ohnehin nicht mehr gezahlt.
Allerdings weiß jemand, der den ganzen Tag nichts anderes macht unter
Umständen ganz gut, wie man an günstige Flüge kommt.
> Was für ein Unsinn. Was macht denn der Reisebüromitarbeiter? Schaut
> in seinen EDV-Systemen nach Flügen, Hotels, etc.
Ja, aber hast Du schonmal eine dieser Suchmaschinen gesehen, die dort
nicht ohne Grund verwendet werden?
Im übrigen zählt auch hier vor allem eines: die Erfahrung des
jeweiligen Beraters.
> Kannst Du Dich nun mal für eine Meinung entscheiden? Wenn 0815-Reisen
> online abgewickelt werden, dann sind 90% des Reisemarktes weg aus dem
> Reisebüro und somit auch Reisebüros in ähnlicher Größenordnung.
Völliger Unsinn. Es ist eher anders herum. Heute werden fast keine
Standart-Reisen mehr gebucht. Der Trend geht in eine völlig andere
Richtung.
Wenn ich von Sonderwünschen spreche, dann sind diese häufig überhaupt
nicht elektronisch erfassbar, da sie sich von Person zu Person
unterscheiden und jeder auf etwas anderes Wert legt. Ein
kinderfreundliches
Hotel ist beispielsweise nicht für jeden das
selbe. So etwas kann kein Computer wissen.
> Nenne mir doch bitte welche, die nach 20 Uhr oder am Sonntag geöffnet
> haben? Nein, solche an Flughäfen, die die letzten Lastminutereisen
> verramschen, helfen mir bei der Organisation des gewünschten
> Individualurlaubs nicht weiter.
Wann und wo kaufst Du denn Lebensmittel ein? In der Tanke? Und ich
sage ja, es muss nicht unbedingt ein persönlicher Besuch sein, im
Prinzip reicht auch eine E-Mail.

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wirklich interessant - Die Zeit - Sklave der Physik

Hallo.
> a) Reise in Vergangenheit
> Aufgabe: Das Universum soll effektiv in seiner Gesamtheit(!)
> *präzise* in einen bereits von früher von irgendwoher bekannten
> Zustand versetzt werden, wobei wir als Zeitreisende uns selbst von
> Veränderungen ausnehmen - wir wollen ja Beobachter der aus diesem
> Zustand folgenden Entwicklungen sein.
> Probleme: Umgehung der Kausalität nötig, unendlich viele
> Informationen Speicherung, unendlich viel Energie nötig zur
> physikalischen Remodellierung des Universums.
Ich glaube, wenn man an Zeitreisen denkt, dann geht man eher nicht
davon aus, daß man das Universum selber (von Hand sozusagen) in einen
früher Zustand zurückmodellieren muß (bzw. es in einen späteren
Zustand vormodellieren), sondern daß das ‘irgendwie’ automatisch
passiert (wenn man auf den ‘Start’-Knopf der Zeitmaschine drückt). ;-) Ein Problem wäre dabei ja auch: Wenn zwei Leute gleichzeitig
unabhängig von einander ‘in der Zeit’ reisen wollten, z.B. einer in
die Vergangenheit und einer in die Zukunft. Dann müßte irgendwie
geregelt werden, in welchen Zustand das Universum zuerst ummodelliert
werden soll (und der andere müßte halt solange warten).
Und was ist mit all den anderen Leuten? Ich meine, die hatten ja
sicher auch noch was vor.
Ich glaube, ich fände es nicht okay, wenn ich nachmittags eine
Verabredung nicht mehr wahrnehmen könnte, bloß weil jemand das
gesamte Universum in den Zustand von vor 100 Jahren zurückmodelliern
will. Gut, danach wäre ich zwar nicht mehr da und könnte mir demnanch
auch keine Gedanken mehr um meine Nachmittagsverabredung (in 100
Jahren) machen, aber trotzdem… gerecht wäre das doch nicht, daß
alle ihre Pläne in den Wind schießen können, bloß weil einer ‘in der
Zeit’ reisen will.
Ich glaube, allein darum schon wird es niemals Zeitreisen geben. :-))
Oder?
Gruß
Christian

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