Vergleiche - Unterm Schlussstrich kommt der Neuanfang

> > - Früher Reisen fast nur Richtung Osten, heute Reisen nur als
> > Superbilligangebot (oder gar nicht)
>
> Wer im Osten Arbeit hat -und das ist, man staune, selbst dort immer
> noch die Mehrheit- kann sich sehr schöne, auch teurere und
> anspruchsvollere Reisen in die ganze Welt leisten. Der Arbeiter z.B.
> bei Opel in Eisenach hat kein Problem, im Sommer nach Spanien oder
> wohin er sonst will, zu fahren oder auch zu fliegen.
Der Sinn eines Vergleiches, wie der OP ihn unternommen hat, ist
nicht, dass Dinge miteinander verglichen werden sollen, die im
Verhätlnis zueinander stehen. Es geht darum aufzuzeigen, dass es
wenig prinzipiellen Unterschiede gibt - also z.B. kein Fehlen von
Überwachung. Was man daraus macht, bleibt einem selbst überlassen.
Ich stimme z.B. Dir zu, denn es macht in meinen Augen keinen Sinn,
die Menschen aus der DDR, denen es am Besten ging, mit denen zu
vergleichen, denen es heute am schlechtesten geht. Dann kommt man
natürlich zu dem Ergebnis, dass es den “unteren” 5% heute nicht
besser geht als in der DDR den oberen 5%.
> Na ja, da liegen mir doch noch ein paar Größenordnungen dazwischen im
> Ausmaß der Überwachung … und in der Motivation. Auch sind die -hier
> erlaubten- Reaktionen und Proteste darauf etwas, was es in der DDR
> nicht gab …
Oder man redet über “Überwachung” … in der DDR wurden 30% der
Bevölkerung systematisch bespitzelt. Das findet - obwohl
Voratsdatenspeicherung etwas sehr problematisches ist - natürlich
heute nicht statt. Der Unterschied zwischen der Zuordnung einer
IP-Adresse zu einer Telefonnummer und des Anlegen kompletter Profile,
die Aussagen von Nachbarn, Kunden, Stasi-Mitarbeitern etc. enthalten,
ist offenbar nicht jederman vermittelbar. Ist auch nicht schlimm - es
reicht, wenn es 90% der Bevölkerung verstehen.
> Die DDR und “aktive Friedenspolitik”? Sorry, mir ist der strategische
> “Sandkasten” der NVA, der ganz Europa bis an den Atlantik zeigte,
> noch in guter schlechter Erinnerung
Nicht zu vergessen: die UdSSR und ihre aktive Friedenspolitik.
Afghanistan, Tschecheslowakei, Polen, Ungarn … alles befriedet!
> … die schlichtweg verfielen, und irgendwann “weg” gewesen wären …
> in der DDR fielen schon vor der Wiedervereinigung mehr Wohnungen aus
> dem Bestand, als neue gebaut werden konnten …
Und man denke nur an die Infrastruktur (Strommasten, Leitungen,
Strassen) … noch weitere 15 Jahre und man hätte wieder auf
Pferdekutschen und Holzofen umstellen können.
Die DDR war nicht in allen Punkten schlechter als der Westen, und die
Menschen waren es schon gar nicht (abgesehen von Stasi und
SED_mitarbeitern). Aber sie offenbar nicht gut genug, als dass ihre
Bürger sie hätten weiter ertragen wollen.

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Wir alle sind Yahoos! - Yahoo schreibt erneut rote Zahlen [Updat…

Die ältesten Rechte [an dem Namen Yahoo] dürfte wohl Jonathan Swift
(1667 bis 1745), anglo-irischer Schriftsteller und Geistlicher, für
sich verbuchen. Entgegen der von Yang und Filo verbreiteten Legende,
bei Yahoo! handele es sich um eine Art Freudenruf, verbirgt sich
hinter dem jeden Anglistik-Studenten im zweiten Semester bekannten
Begriff eine Gattungsbezeichnung.
In der unzensierten Version seines zunächst unter Pseudonym
erschienenen Bestsellers “Gullivers Reisen” finden sich nämlich neben
den Kinder-kompatiblen Kapiteln Reise nach Liliput und Reise ins Land
der Riesen auch die Reisen zu den Wissenschaftlern und die ins Land
der Houyhnhnms (sprich: “Hwinnimms”).
Bei denen handelt es sich bekanntlich um die vernunftbegabten, ja
weisen Pferde, durch die Gulliver endlich und endgültig die
Schmutzig- und Minderwertigkeit der menschlichen Rasse begreift. In
jenem schönen Land halten sich die Houyhnhnms in ihrer Güte
verabscheuungswürdige Wesen namens Yahoos, die sabbernd und wild
durch die Gegend kopulierend jeden Funken Anstand, Verstand und Seele
vermissen lassen. Erst als ein Yahoo-Weibchen versucht, Gulliver zu
vergewaltigen, begreift er:
Wir alle sind Yahoos
Per definitionem könnten wir alle, als Vertreter der Gattung Homo
sapiens sapiens, also für uns das Namensrecht an Yahoo beanspruchen:
Dabei handelt es sich um nichts anderes als das Wort “Mensch” in der
Sprache der vernünftigen Pferde. In den glorreichen Früh-Achtzigern
wäre es spätestens an diesem Punkt zur Gründung einer Kampagne
gekommen: “Auch ich bin ein Yahoo!”, mit entsprechenden Buttons et
cetera. Beim Misanthropen Swift hingegen steht der Yahoo für all das
in der menschlichen Natur, was unvernünftig, triebhaft, lächerlich
oder hässlich ist.
(Quelle:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,160850,00.html)

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Re: Ach ja: Weniger als 20% der USAner zwischen 15 und 25 wissen … - Kommerzielle Anbieter gegen US-Regierung…

reisent halt der Nachteil, wenn man in einem großen Land lebt, daß im
prinzip sich selbst genügt. In den USA kann eine Firma sehr sehr groß
werden, ohne außerhalb bekannt zu sein (wer kannte ENRON, bevor die
Firma eine der größten Pleiten der USA hinlegte?).
Genauso ist es mit der Bevölkerung. Im eigenen Land gibt es alles und
findet alles größer und besser statt als im Rest der Welt. Wohin man
in den USA auch kommt, es ist irgenwie überall gleich, dann wirds im
Rest der Welt wohl auch so sein (vollständige Induktion). Wozu also
noch über den Tellerand sehen? Kanada und die Karibik sind sowieso
Protektorat und die wetbacks aus dem Süden interessieren eh keinen.
Wer also wirklich mal ins Ausland will, muß aus den USA heraus
richtig weit reisen. Dafür fehlt vielen wahrscheinlich das Geld oder
die Zeit (wer Geld hat, dem fehlt die Zeit und umgekehrt). Ergo
interessiert der Rest der Welt herzlich wenig.
Wir Europäer haben es da allerdings auch wesentlich leichter, weil in
unserer kleinteiligen Vielfalt der Kulturen mehr Abwechslung
herrscht. Wer von uns muß mehr als einen halben Tag reisen, um in ein
Land mit anderer Sprache und Kultur zu gelangen (von Stauß zur
Reisezeit mal abgesehen)? Dazu müssen wir noch nicht mal eine Grenze
überqueren (wenn Schwaben schwäze, versteh ich nix mehr). Ich denke,
dadurch wird auch ein anderes Maß an Interesse für das Unbekannte und
Fremde geweckt.
Sicherlich, die US-Amerikaner finden sich überall auf der Welt. Aber
wo sie auch nicht nur vorübergehend hinkommen, versuchen sie ihren
Lebensstil zu verbreiten. Die wenigsten kommen auf die Idee nach der
Devise ‘When you’re in Rome, do as the Romans do’ vorzugehen. An
manchen Stellen sind sie gescheitert (siehe Vietnam) aber meistens
sind sie mit dieser Art von subtilem Imperialismus erfolgreich
durchgekommen.
cu
agef

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Vergleiche … - Unterm Schlussstrich kommt der Neuanfang

> Ich vergleiche mal ein paar Kleinigkeiten des Alltags im Osten früher
> und heute:
>
> - Früher Reisen fast nur Richtung Osten, heute Reisen nur als
> Superbilligangebot (oder gar nicht)
Wer im Osten Arbeit hat -und das ist, man staune, selbst dort immer
noch die Mehrheit- kann sich sehr schöne, auch teurere und
anspruchsvollere Reisen in die ganze Welt leisten. Der Arbeiter z.B.
bei Opel in Eisenach hat kein Problem, im Sommer nach Spanien oder
wohin er sonst will, zu fahren oder auch zu fliegen.
> - Damals eine vielgescholtene, aber fast kaum vorhandene Bürokratie,
> heute nur noch der totale Papierkrieg, geschätzt 100-fach
> umfangreicher und schlimmer
Gibt ja auch 100x mehr Möglichkeiten jetzt … im Ernst, Bürokratie
scheint generell ein deutsches Problem zu sein.
> - Früher Staatssicherheit, heute Vorratsdatenspeicherung, massenweise
> Abhöraktionen und Aufhebung des Bankgeheimnisses
Na ja, da liegen mir doch noch ein paar Größenordnungen dazwischen im
Ausmaß der Überwachung … und in der Motivation. Auch sind die -hier
erlaubten- Reaktionen und Proteste darauf etwas, was es in der DDR
nicht gab …
> - Früher medizinische Leistungen kostenfrei für alle, heute ein
> offensichtlich nicht mehr zu finanzierendes System mit hunderten
> “konkurrierenden” Krankenkassen
… die immer noch allemal mehr und bessere Leistungen erbringt, als
in der DDR - und das Altern der Bevölkerung wäre in der DDR genauso
ein Problem gewesen. wie es jetzt hier in D ist …
> - Früher Entscheidungen in Moskau und im Politbüro der SED, heute
> Entscheidungen in Washington und beim Aufsichtsrat von Deutscher
> Bank, Allianz und Münchner Rück.
Mit den Entscheidungen der SED ist man Trabbi gefahren, mit denen der
Deutschen Bank fährt der Arbeiter Opel, der Chef Mercedes … so ists
besser. Im übertragenen Sinne gilt dies für die meisten anderen
Bereiche.
> - Früher aktive Friedenspolitik
Die DDR und “aktive Friedenspolitik”? Sorry, mir ist der strategische
“Sandkasten” der NVA, der ganz Europa bis an den Atlantik zeigte,
noch in guter schlechter Erinnerung
> und heute ein Auslandseinsatz (also
> Kriegseinsatz) nach dem anderen
Kriegseinsätze im Ausland waren im Ostblock Standard … wie weit die
DDR direkt mitgemischt hat, ist mir jetzt nicht bekannt.
> - Früher sichere, finanzierbare, aber teilweise recht üble Wohnungen,
… die schlichtweg verfielen, und irgendwann “weg” gewesen wären …
in der DDR fielen schon vor der Wiedervereinigung mehr Wohnungen aus
dem Bestand, als neue gebaut werden konnten …
> heute Wohnungsleerstand und -Abriß, um die Preise hochzuhalten. Und
> Räumungen.
Bei Leuten, die (länger) ihre Miete nicht bezahlt haben. Wie war das
in der DDR?
Gruss,
TecDoc

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Re: Ungarn wird mir immer sympatischer - Ungarn verzögert Gültigkeit des Flugdate…

> > > > Die Frage, ob solche Maßnahmen sinnvoll sind, stellt sich uns
> > > > Deutschen oder Europäern nicht. Wer nicht will, dass seine Daten auf
> > > > den Rechnern von US-Behörden landen, darf halt nicht in die USA
> > > > reisen. So einfach ist das.
> > > Diese Frage stellt sich nur für Nicht-Amis und aufgrund der
> > > Einreisestatistiken gerade für uns Europäer.
> >
> > Nein, sie stellt sich uns nicht! Wir haben nicht über die
> > Einreisebestimmungen der USA zu bestimmen oder zu urteilen. Das ist
> > ein souveränes Land, das sich von niemandem außer vom eigenen
> > Gesetzgeber vorschreiben lassen muss, wen es unter welchen
> > Bedingungen auf sein Territorium lässt.
>
> Achso, wenn ein souveräner Staat etwas für sich entscheidet, hat der
> Rest der Welt das gut zu heißen? Wenn das die Argumentation ist,
> sollte man das Engangement in China (Menschenrechte, Plagiate, …)
> schleunigst einstellen.
Niemand hat etwas von gutheißen geschrieben. Natürlich können wir
unsere Meinung dazu sagen und das tut die EU ja auch. Aber letztlich
ist es einzig Sache der USA, wen sie unter welchen Bedingungen ins
Land lassen. Wem diese Bedingungen nicht passen, der kann halt nicht
in die USA reisen.
> Vielleicht sollte den Amis öfter mal gezeigt werden, dass sie nicht
> die Weltherrscher sind, so halte ich die Entscheidung sich nicht am
> Irakkrieg zu beteiligen nach wie vor für richtig, obwohl unsere
> gegenwärtige Regierung sicher anders entschieden hätte. Natürlich mag
> soetwas die diplomatischen Beziehungen erstmal etwas abkühlen,
> langfristig halte ich das aber für den besseren Kurs.
>
> > > Dein Schluss ist natürlich zunächst richtig. Allerdings sollte man
> > > berücksichtigen, dass es durchaus Menschen gibt, die auf eine
> > > Einreise angewiesen sind, sowohl aus geschäftlichen als auch aus
> > > privaten Gründen.
> >
> > Die werden wohl oder übel damit leben müssen. Mir passt es auch
> > nicht, dass ich immer wieder teures Benzin in mein Auto kippen muss.
> > Aber wenn ich Auto fahren will, komme ich nicht umhin …
>
> Wenn Du der Ansicht bist, dass die Öl- und Benzinpreisentwicklung
> schlecht/unfair/freiheitseinschränkend/wasauchimmer ist, solltest Du
> dich für einen anderen Kurs stark machen. Ob das sinnvoll, oder mit
> der Passagierdatenübermmittlung überhaupt zu vergleichen, ist, lasse
> ich dahingestellt.
Natürlich hinkt der Vergleich mächtig. Mir geht es nur darum zu
sagen: Wenn die USA ihre Einreisebestimmungen so gestalten, dann ist
das deren Sache. Wenn die mir nicht passen, kann ich halt nicht dahin
reisen. Basta. Wenn ich kein Benzin kaufen will, kann ich nicht
Autofahren. Wenn ich im Regen keinen Schirm tragen will, werde ich
bzw. meine Kleidung halt nass. Ganz einfach. ;-) Natürlich sind viele Leute aufs Auto angewiesen. Andere darauf, in
die USA zu reisen. Die einen müssen in den sauren Apfel beißen und
Benzin kaufen, während die anderen mit der Speicherung ihrer Daten
durch US-Behörden leben müssen.
(Um steigende Benzinpreise ging’s mir hier gar nicht.)

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Re: Richtig so - US-Sheriff stellt Häftlinge im Internet …

href=”http://www.tuerkeilinks.de/reisen-und-gesundheit-was-bieten-die-krankenkassen”>reisenfünfter und sechster satz: warum hat schmökel damit nichts zu tun?
> GENAU DIESE VORFÄLLE SIND ES!! Das hat nichts mit Schlamperei eines
> Pflegers zu tun, sondern mit einer sonderbaren Rechtsauffassung,
> die
> der Meinung ist, dass dieser Mann so wenig gefährlich wäre, dass
> man
> ihn auf reisen schicken kann. schmökel IST mehr als einmal
> rechtskräftig verurteilt, nicht zuletzt auch deswegen , weil ER
> SELBST
> weiss, dass er die verbrechen begangen hat und auch dazu steht. er
> weiß
> aber auch, dass er es in freiheit wieder machen würde. wenn solche
> tatsachen bekannt sind, warum wurde der mann als freigänger
> gahalten,
weil irgendwelche seltsamen Gutachter ihn als “therapiert” und “nicht
mehr so ganz gefährlich” eingestuft haben. Externe Gutachter haben
Schmökel m.W. als “nicht therapierbar” und “extrem gefährlich”
eingestuft, hatten aber leider keinen Begutachtungsauftrag der
psychatrischen Anstalt (klar, die nehmen lieber die eigenen Gutachter)
Also: Der Typ ist entkommen, weil irgendwelche Vollidioten ihn als
“nicht gefährlich” eingestuft habenm, und nicht weil eine Verurteilung
und damit auch ein Vollzug nicht erfolgt ist.
> warum wurde, wenn auch in begleitung, auf reisen geschickt?
> denk mal drüber nach.
mach ich gerade. Nicht das Rechtssystem ist madig, sondern im Fall
Schmökel warens die Gutachter und die Pfleger (die sich wahrscheinlich
wiederum auf das dämliche Gutachten verlassen haben)

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Re: Transparnez im Netz ? - Suchmaschinen sollen gemeinsame Filterli…

> Wenn dir diese angeblichen “Zensurmaßnahmen” nicht passen, darfst du
> nicht auf die schimpfen, die sie umsetzen, sondern auf den
> Gesetzgeber. Der hat nämlich im Strafgesetzbuch festgelegt, dass
> Nazipropaganda und gewisse Arten der Pornographie nicht verbreitet
> werden dürfen. Darüberhinaus hat der Gesetzgeber festgelegt, dass
> bestimmte Sachen für Jugendliche nicht zugänglich sein dürfen. Das
> ist die seit vielen Jahren bestehende Gesetzeslage - über die sich
> i.Ü. niemand in der Offline-Welt aufregt. Ich habe noch niemanden
> “Zensur!” schreien hören, wenn die Polizei verhindert hat, das Nazis
> ihre Pamphlete verteilen; ich habe noch niemanden “Zensur!” schreien
> hören, wenn verhindert wurde, dass sich Zehnjährige Tiersexbilder
> besorgen konnten - nur im Internet soll das alles erlaubt sein?!
>
Ja, weil z.B. die Nazisachen in den USA legal sind und ich ohne
Probleme virtuell in die USA reisen kann um mir das anzuschauen.
Außerdem liegt es im Ermessen der Eltern wie sie es daheim mit dem
Jugenschutz halten und wie sie ihn praktizieren. Es wird sich keiner
über Methoden zur Filterung aufregen, wenn der User darüber
entscheiden kann, wann, ob oder was er filtern möchte, aber wenn sich
ein Staat, eine Organistion einbildet mir diese Entscheidung was ich
wahrnehmen will und vor allem wie ich es wahrnehmen will abnimmt und
das noch zwangsweise, dann ist für mich meine Toleranz überschritten.
Nur zur Erinnerung, es gibt auch für den Nazi/Porno-Mist bis auf eine
Ausnahme kein Beitzverbot (Ausnahme, die bösen Bilder mit Kindern),
nur ein Verbreitungsverbot und wenn der Verbreiter im Ausland sitzt,
wo dies zum Teil legal bzw. toleriert wird, dann hat sich der Staat
damit abzufinden, auch wenn es ihm nicht passt oder er soll verdammt
noch mal ein Leseverbot einführen und die Maske fallen lassen, daß er
um keinen Deut besser ist als sogennate totalitäre Staaten, dann
könnte man endlich den Art 20 GG anwenden. Es macht sich also der
ausländische Verbreiter strafbar und nicht derjenige der auf diese
Seiten surft. Wenn Du diese Auffassung nicht teilen solltest, dann
überlege mal, was die Durchsetzung eigentlich dann auch für reale
Reisen bedeuten müßte, nämlich, daß ein aufpasser bei dir mit reisen
müßte, der garantiert, daß Du im Ausland dich auch nach den deutschen
Gesetzen verhältst.
bombjack

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FT: Neue Pay TV Kanäle von P7S1 - ProSiebenSat.1 gibt Details zu neuen Pay…

reisenrband deutscher Bildungsniveauverbesserungsabbausender hat
heute folgende digitalen Spartenkanäle angekündigt, als da wären:
- Big Brother Classics TV
Endlich ein Kanal mit dem besten aus den vergangenen 4 Staffeln Big
Brother in der 4-Jahresdauerendlosschleife. Erleben Sie in Realtime
noch einmal die bewegensten Momente von Zlattelkop den
Versuchtscontaineraffen Nummer 1. Darüber hinaus erzählen TV-Pioniere
der Totalüberwachung im Fernsehen die Sicht der Dinge von damals und
heute.
- Talkshow Classics TV
Sie vermissen Illona Christen, Hans Meiser oder diesen amerikanischen
Schokokuß von Ricky? Kein Problem. Talkshow Classics TV läßt die
gesamte seichte Unterhaltung noch einmal revuepassieren.
- Jamba Classics TV
Keine Klingeltonwerbung hat Sie so sehr genervt wie der Crazy Frog?
Dann schalten Sie ein und genießen Sie die nervigsten
Jamba-Werbespots noch einmal. Diesmal endlich in polyphonen Dolby 7.1
und HDTV.
- Homeshopping Classics TV
10 Jahre ist unser Schrotthomeshoppingsender HSE nun alt. Zeit um die
besten Werbespots aus den Anfangsjahren wieder zu sehen. Steigen Sie
mit ein in die allererste Live-Homeshoppingsendung von anno dacio.
Und das beste, die eingeblendeten Rufnummern sind noch immer
geschaltet, so daß Sie auch heute noch versuchen können den Schrott
von damals zu bestellen. Rufen Sie jetzt an für nur 3.99 Euro/Einwahl
und hören Sie den Klassiker von damals “Leider ausverkauft” noch
einmal heute.
- Werbung Classic TV
Früher war die Werbung noch richtige Werbung. Kein Splitscreen, keine
neumodischen Sachen. Reisen Sie mit uns zurück in die phantastische
Welt der Werbung. Der einzige Pay-TV-Sender mit 24-stündigem non-stop
Werbeprogramm.
- 9live Classic TV
Die besten Rätsel, die dümmsten Antworten, die verrücktesten Affen,
vor sowie auch hinter der Kamera. Reisen Sie zurück in die Welt als
9live noch aus der kleinen Anstalt am Arsch der Welt sendete und
rufen Sie uns an. Denn nur wer jetzt in der Leitung ist kann
gewinnen.

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Unzutreffend … - “Mir ist jedes Land in Europa recht”

reisenerlangst es als Selbstverständlich, daß reisen kannst wohin, den
> doofen negern gestehst du dieses recht nicht zu.
Das ist jetzt gleich mehrfach Unfug:
1.) Es geht nicht ums “Reisen”, sondern um Immigration, mindestens
ums Arbeiten im Ausland.
2.) Reisen kann ich zwar (fast) wohin ich will; eine Arbeitserlaubnis
in einem beliebigem Land werde auch ich oft nicht bekommen.
3.) Wenn ich in ein Land reise oder immigriere, hat dieses Land immer
handfeste Vorteile davon: Ich bringe Kohle bzw. gefragte
Fachkenntnisse mit, statt sie vor Ort erlangen zu wollen.
Und auch auch wenn die “doofen neger” jetzt ironisch gemeint waren,
da gibt es genug Leute, die deswegen gleich wieder im Viereck
springen würden, so von wegen Rassist und so …
> Zugleich
> argumentierst du in die Richtung, daß Neoliberalisnus ok ist, weil
> die Neger ja zu doof wären, das selbst zu nutzen. Und deswegen
> fliesst auch mehr Geld (in Form von Zinseszinsen) in Norden, weil die
> da unten zu doof sind, mit Geld umzugehen?
Exakt. Wenn Negeräuptlinge, pardon, afrikanische Staatschefs die
verfügbare Kohle lieber für sich in die Schweiz bunkern oder
Kalaschnikows zur Ausrottung des Nachbarstammes bestellen, statt es
für die Entwicklung des Landes zu verwenden, dann drängt sich dieser
Eindruck auf … in D weiss jeder, was Schulden sind und was sie
bedeuten.
> Ach ja, diese Eliten die du ansprichst: die meisten werden von den
> Konzernen an der Macht gehalten, die die jeweiligen Ländern
> ausplündern.
Sowohl die afrikanischen Diktatoren als auch die “Eliten” sind halt
sehr billig zu haben; von einen ernstzunehmenden Widerstand oder
Alternativen ist nirgends was zu sehen, meist ist es nur ein anderer
Diktator … .
> Am plastischsten ist es in Nigeria und Zaire zu
> beobachten.
Es gibt eben Staaten und Regionen, sie sich im Gegensatz zu Afrika
sehr erfolgreich von ihren ehemaligen Kolonialherren emanzipieren
konnten: Z.B. viele asiatischen Staaten, die uns jetzt wirtschaftlich
Feuer unterm Hinten machen.
Von so nem Format ist in Afrika nirgends was zu sehen.
> Noch deutlicher zuvor das Apartheid-Regime in Südafrika.
Das ist in diesem Sinne kein “afrikanisches” Land; z.B. ist es eben
nicht hoffnungslos verschuldet, und es beutet seine Rohstoffe damals
wie heute selber aus (jedenfalls wird es nicht “geplündert”)
Gruss,
TecDoc

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Reiseverkehr mit dem Ausland - Humanitäre Heuchelei

reisenna:
>
> Stand: 10. Juni 2004
>
> In den nördlichen Landesteilen Ghanas kam es in der Vergangenheit zu
> Stammeskonflikten. Vor Reisen in diese Region sollten daher aktuelle
> Informationen zur Lage eingeholt werden.
>
> In der “Dagbon Traditional Area” gilt der Ausnahmezustand.
>
> ***********************************
>
> Nigeria:
>
> Stand: 22. Juni 2004
>
> In Nigeria können jederzeit gewaltsame lokale und regionale, zum Teil
> auch religiös-ethnisch motivierte Konflikte aufflammen.
>
> ***********************************
Türkei
Stand: Februar 2004
Ende 2003 wurden mehrere Bombenattentate in Istambul verübt, die
zahlreiche Tote und hunderte forderten.
***********************************
Philippinen
Stand: April 2004
Das Auswärige Amt rät von Reisen nach Mindanao grundsätzlich ab. Es
besteht eine erhöhte Gafahr terroristischer Attentate.
***********************************
Kroatien
Stand: April 2004
Das Auswärtige Amt warnt vor der Gefahr durch Landmienen.
***********************************
Niederlande
Stand: März 2004
Telefonieren am Steuer ist verboten und wird ggf. mit einer
Geldstrafe von 135 EUR belegt. Außerdem kann die Polizeit das Handy
beschlagnahmen.
***********************************
Norwegen
Stand: Februar 2004
Der ADAC warnt alle Reisenden mit Campingfahrzeugen, nicht auf
Rastplätzen und an Tankstellen zu übernachten. In jüngster Zeit
wurden hier verstärkt Überfälle auf solche Fahrzeuge verübt.
***********************************
Es gibt kaum eine Land bei dem nicht irgendetwas steht. Derzeit wird
das Wort Terrorismus auch hier sehr inflationär benutzt.
Ich muß jetzt weiterarbeiten, die aktuellen Daten für den Stand:
August sind gerade gekommen. :o)
cu Dr.Luft

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