Re: “Illegale Migration” - EU-Minister beschließen biometrische Mer…

es-krieg-t5955.html”>reisen Es ist in meinen Augen ein
> > Versuch, die Zuwendungspflicht des Staates zu erzwingen, ohne selbst
> > einen Gegenwert leisten zu wollen.
>
> Und wer an der Kinokasse seinen Namen nicht nennt will umsonst rein?
Naja, solange er im Kino nicht seinen Wohnort aufschlagen will Und
der Kinobetreiber nicht gezwungen wird, für Lebensunterhalt
desjenigen aufzukommen? Du erkennst den Unterschied zwischen einem
Kino und einer Staatsgrenze? :-) >
> Nee, der Zusammenhang besteht nicht. Es ist tatsächlich so, daß
> abgelehnte Asylbewerber gerne nochmal wiederkommen, um es mit anderer
> Identität erneut zu probieren. Das ließe sich aber wunderbar
> vermeiden, indem man den Abgeschobenen biometrisch erfaßt und beim
> nächsten Versuch dann leichter identifiziert.
Das war mein ursprünglicher Gedanke, ja.
>
> Hier geht es aber um die biometrische Erfassung von Reisenden. Machen
> die sich nur durch ihr Reisen so verdächtig, daß sie
> erkennungsdienstlich behandelt werden müssen?
Hmmm. Ein Resultat des 11.9., würde ich denken, obwohl es sowas auch
schon vorher gab, damals aber sich nicht so richtig durchsetzen
konnte. Paranoide Sicherheitsvorstellungen, wie ich finde. Aber, was
will man machen? Die Türme wurden nun mal flach gelegt, und unter dem
Gesichtspunkt “Sicherheit” läßt sich nicht nur Amerika irre machen.
Nicht, daß mich jemand mißversteht: ich finde es auch zweifelhaft bis
problematisch, kann die Reaktion aber verstehen.
Die Frage, die sich mir stellt: wenn ich reisen will, muß ich dann so
ein biometrisches Zeug akzeptieren? Wenn ja, dann kann ich es auch
nicht ändern. Mir ist nur nicht klar, wo die Nachteile jetzt liegen,
ob ich mich nun mit einem biometrischen Paß identifiziere oder nicht.
Letztendlich bin ich durch den Paß eh identifiziert, egal, ob mit
Biometrie oder nicht.
Gruß,
Stephan

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Re: Wow! Die Fragen sind der Hammer. 1984 live. - Vor 20 Jahren: 10 Minuten, die allen hel…

> Daran entzündete sich seinerzeit ein durchaus ernsthafte Diskussion.
> weil die Volkszählung nämlich als Planungsgrundlage genommen wird. Es
> ist dafür aber nicht entscheidend, wer wie zur Arbeit fährt, sondern
> wie er fahren MÖCHTE.
Mag für zukunftsorientierte Projekte zutreffen, beeinflusst
notwendige Schätzungen für Wartung und Instandhaltung jedoch nicht.
> Das festzustellen benötigt man keine
> Volkszählung, weil das über Stichproben und Verbrucherforschung
> gelingt. Warum sollte jemandem, der um 18:00:01 Uhr nach einer Wahl
> das Ergebnis auf 0,2% präsentieren kann, das auch nicht gelingen?
Die Verbraucher- und Wahlforscher stützen sich u.a. auf die
veröffentlichten Daten der damaligen Volkszählung……
> Ginge es wirklich um eine Volkszählung, würde es doch völlig genügen
> zu zählen, wieviele Männer und Frauen in Deutschland leben. Den Rest,
> also Altersschichtung, Lebens- und Wohnsituation, Schulbildung, Beruf
> usw. liesse sich mit üblichen Marktforschungsmethoden ermitteln.
Aber nur, wenn Du eine Grundlage hast, von der Du ableiten kannst.
Und
eine wichtige Grundlage der Marktforscher sind noch immer die
damaligen Volkszählungsergebnisse kombiniert mit den daraus selbst
ermittelten Entwicklungsberechnungen.
> Die
> meisten Fragen des Bogens waren so gesehen völlig entbehrlich, zumal
> es Unterlagen über jeden Bürger, von der Wiege bis zur Bahre, gibt.
Trifft nicht zu. Zum einen reisen Menschen ein, ohne sich irgendwo zu
registrieren. Dann reisen Menschen ein, registrieren sich auch,
melden aber niemandem, dass sie wieder ausgereist sind. Und so
weiter. Abgesehen davon hab es in den 80er Jahren keine
EDV-Möglichkeiten, wie es sie heute gibt. Der Karteikasten im
Einwohnermeldeamt von Husum war leider nicht wirklich vernetzt und
eine statistische Auswertung aller Husums mit überschaubaren Mitteln
nicht möglich.
tp

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Wahrscheinlichkeit - Harry Plotter und die Teppichmesser des …

> Eine Million Unterlagen zum 11.9.2001 und davor wurden gesichtet.
>
Was, nur eine Millionen? Und bitte Belege für die Anzahl. Oder hast
du dir das wieder aus den Fingern gesaugt?
> Nur, es gibt unzweifelhaft noch mehr dazu.
Warum nicht berücksichtigt?
>
> Was wurde in Deutschland recherchiert ?
> Die ganzen Reisen der Terroristen in Europa und Arabien ?
> Details ihrer Ausbildung etc.
Ernsthaft, in Deutschland wurden Details ihrer Reisen nach Arabien
recherchiert. Wäre es nicht sinnvoller dies vor Ort zu tun?
>
>
> Zig Menschen haben über zig Jahre an den Angriffsplänen gegen die USA
> gearbeitet. Mit vielen Menschen kanem die Attentäter in Kontakt.
Wieviel zig Menschen, wieviele Jahre, wieviele davon sind angeklagt
und verurteilt worden.
>
> Schon rein statisch betrachtet kann sowas nie abschließend komplett
> durchleuchtet werden
Genau.
> Nur das ‘alte Dummlall’ von These und Gegenthese (von Ignoranten der
> Boolschen Algebra) gilt eben nicht, die ‘Lücken’ sind kein k.o.
> Kriterium für ein Untersuchungsbericht.
Ernstahft? Lücken sind also nicht so schlimm. In deiner Phantasie
sicherlich.
>
> Übrigens, genau auf solch einen Art werden weltweit Verbrechen
> aufgeklärt - mit Lücken, aber trotzdem mit rechtsicherer Qualität.
Naja, es kommt doch sehr stark auf die Lücken an. Besonders bei einem
solchen Verbrechen DARF es keine Lücken geben. 3000 Opfer dürfen
keine Lücken zulassen.

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Re: Nicht ueberall wird Energie aus Atomkraft/Oel/Kohle erzeugt - General Motors setzt auf neue “Wunderbat…

reisenuf Reisen mag es eine Rolle spielen. Hier aber auch die Gegenfrage:
> > Warum nicht die Bahn nutzen, solange es vertretbar ist?
>
> Weil die Bahn keine Alternative ist. Sie ist:
> - viel zu teuer
Auf langen Reisen? Kaum. Rechne es einfach mal aus
> - viel zu unflexibel
Wie flexibel muss man auf Reisen sein? Das ist individuell. I.d.R.
reicht es, wenn pro Stunde ein Zug von A nach B fährt - und manchmal
auch öfter.
> - viel zu unpuenktlich
Ein Gerücht. 10 oder 20 Minuten auf 800 Kilometer sind nicht so
richtig unpünktlich. Sie sind ärgerlich, wenn der Anschluss verpasst
wird. Es kommt aber auch nicht immer vor. Die Regel sind zwischen 5
und 10 Minuten auf mehrere hundert Kilometer - meist bedingt durch
marode Signaltechnik. Ein Problem. Sicher.
Mit dem Auto kannst Du aber auch nicht wirklich planen, ob Du
pünktlich bist - vor allem nicht auf langen Strecken.
> - viel zu unfreundlich
So? Finde ich nicht. Wie freundlich muss der Typ am Fahrstand oder
der, der die Karte netwertet denn sein? Muss er Handküsse und Blumen
verteilen?
> - viel zu unkomfortabel
Sicher. Zweite Klasse ist nicht so doll. Auf langen Reisen wählt man
daher rechtzeitig vorher die 1. Klasse und fährt dann zum Normalpreis
der 2. Klasse.
> - das Streckennetz ist viel zu duenn/unpassend
Ach komm… Für einen Urlaub reicht es vollkommen aus. Vor Ort gibt
es dann auch immer entsprechende Transfermöglichkeiten.
> Ich fahre nicht von Muenchen nach Frankfurt. Solche Strecken sind gut
> ausgebaut, werden in kurzen Takten mit guten Zuegen befahren. Sobald
> man aber eine Kleinstadt oder gar ein Dorf erreichen will, ist man
> mit oeffentlichen Verkehrsmitteln am Ende. Wenn jetzt noch
Nicht ganz. Aber das Argument hat natürlich was. Nun aber die Frage:
Wie viele Bundesbürger haben diese Problemstellung tagtäglich?
> Spezialitaeten wie Transport von mehr als einer Reisetasche oder ein
> Hund dazu kommen, hat die Bahn vollends verloren.
Nein. Selbst vollbeladen geht es. Hunde sind auch möglich. Das
Problem ist dann halt die Zeit bis zum nächsten Stop. Bisher gibt es
da aber auch keinen echten Bedarf und wie das eben so ist: Kein
Bedarf, kein Angebot!
> Beispiel: ich habe fast 4 Jahre in Regensburg gewohnt und gearbeitet.
> Ich bin mit dem Bus zur Arbeit gefahren, weil es am praktischsten und
>
guenstigsten war. Aber um meine Eltern im 700 km entfernten Doerfchen
> zu besuchen, konnte ich die Bahn vergessen. Die Loesung war jedes Mal
> ein Leihwagen: flexibel, komfortabel und vergleichsweise guenstig.
Nun. Ich kann nicht beurteilen, wie flexibel man da sien muss. Aber
es wäre zum Beispiel schon etwas gewesen, den Leihwagen dann ab der
letzten großen Haltestelle zu nehmen und bis dahin die Bahn zu nutzen
(nur zum Beispiel)
> Im Mai bin ich nach Oslo (Norwegen umgezogen). Den Transport habe ich
> natuerlich nicht mit der Bahn erledigt sondern mit einem Leihwagen.
> Solange die Bahn nicht auf 99% aller Anwendungsfaelle eine gute und
> guenstige Antwort hat (und davon ist sie sehr weit entfernt), sind
> Autos nach wie vor die bessere Loesung.
Nein. Wenn die Bahn für 75% der Fälle eine gute (oder akzeptable)
Lösung bietet, dann bedeutet das, das man 75% des anfallenden
Verkehrs auf die Schiene verlegen KÖNNTE. Nicht so schlecht. Selbst
wenn es nur 50% oder 30% wären, wäre das besser als nichts.

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Re: islamischer Militärstaat - Razzia in türkischen Internet-Caf

:
> > Die USA lassen Menschen umbringen. Nicht in die USA reisen!!!
>
> > Ich werde im Sommer wahrscheinlich wieder in die Türkei reisen.
> > Es gibt einige Dinge die in der Türkei “falsch” (aus meiner
> > Sicht)laufen. Die EU-Staaten sind auch nicht das gelbe vom Ei.
> Ich
> > denke in der spanischen Provinz hätte das Gleiche passieren
> können.
>
> > Stephan
>
> Hä?
> “Aus meiner Sicht”?
> Ich interpretiere jetzt mal böswillig in Deine Aussage, das es noch
> eine andere (akzeptable) Meinung zum Thema Folter und Völkermord
> und
> Unterdrückung von Minderheiten gibt (auch hier interpretiere ich
> mal
> hinein, das Du dagegen bist)?!
> In der Türkei wirst Du mal eben für ein paar Jahre in den Knast
>
(Folter
> inklusive) gesteckt, weil Du Kurde bist. In Spanien fällst Du
> Terroristen zum Opfer, weil Du für die Madrider Regierung
> arbeitest. Wo
> bitte ist da der Vergleich? Ich meine, ich bin vielleicht etwas
> begriffsstutzig, aber erkläre mir doch bitte mal was Du eigentlich
> sagen wolltest!
>
> Was allerdings mehr als peinlich für uns (D) ist, das wir auch noch
> die
> Panzer (aus den Volksarmee-Beständen) für den “Kurdenkrieg” liefern
> mußten.
Da muß ich etwas richtig stellen. Ich meinte den Vorfall im
Internet-Cafe. Diese kleinen Vorfälle meinte ich mit falsch. Ich denke
es könnte passieren, daß ein Polizeichef in der spannischen Provinz
Jugendliche aus den I-Cafe holt, weil es dort schmutzige/falsche
Inhalte
gibt. Das Ereignis sollte nicht so hoch gespielt werden.
Zitat:”Kein Kreig ist heilig, kein Krieg ist gerecht.”
Ich denke da sind wir uns einig.
Stephan
………………………………………………………………
………………………………………………………………
………………………….25%……………………………….

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Re: Viele Reisewebsites sind immer noch eine Katastrophe. - Anteil an Urlaubsbuchungen über das Inte…

reiseno ganz konkret gefragt: Welche Vorteile hätte ich gehabt, wenn ich
> im Reisbüro einen Toskana-Trip gebucht hätte?
Liest Du die tausenden Bewertungen im Internet? Kennst Du die Leute
die diese geschrieben haben? Wenn Du in ein gutes Reisebüro gehst,
wirst Du von jemandem beraten, der sich den ganzen Tag mit
Italien-Reisen beschäftigt. Und ja, ich bin überzeugt, dass Du bei
diesem jemand dann besser aufgehoben bist, als wenn Du ein paar
Stunden im Internet herumsurfst.
Du kannst Dich im Internet über alles mögliche informieren von
Rechts- und Gesundheitsfragen bis hin zu Computerthemen. Wird es in
Zukunft deswegen keine Anwälte, Ärzte und Computerfachleute mehr
geben?
Und selbstverständlich bekommst Du im Reisebüro Ryanair-Tickets. Es
macht für Reisebüros überhaupt keinen Unterschied welche Fluglinie
sie buchen, denn Provisionen werden ohnehin nicht mehr gezahlt.
Allerdings weiß jemand, der den ganzen Tag nichts anderes macht unter
Umständen ganz gut, wie man an günstige Flüge kommt.
> Was für ein Unsinn. Was macht denn der Reisebüromitarbeiter? Schaut
> in seinen EDV-Systemen nach Flügen, Hotels, etc.
Ja, aber hast Du schonmal eine dieser Suchmaschinen gesehen, die dort
nicht ohne Grund verwendet werden?
Im übrigen zählt auch hier vor allem eines: die Erfahrung des
jeweiligen Beraters.
> Kannst Du Dich nun mal für eine Meinung entscheiden? Wenn 0815-Reisen
> online abgewickelt werden, dann sind 90% des Reisemarktes weg aus dem
> Reisebüro und somit auch Reisebüros in ähnlicher Größenordnung.
Völliger Unsinn. Es ist eher anders herum. Heute werden fast keine
Standart-Reisen mehr gebucht. Der Trend geht in eine völlig andere
Richtung.
Wenn ich von Sonderwünschen spreche, dann sind diese häufig überhaupt
nicht elektronisch erfassbar, da sie sich von Person zu Person
unterscheiden und jeder auf etwas anderes Wert legt. Ein
kinderfreundliches
Hotel ist beispielsweise nicht für jeden das
selbe. So etwas kann kein Computer wissen.
> Nenne mir doch bitte welche, die nach 20 Uhr oder am Sonntag geöffnet
> haben? Nein, solche an Flughäfen, die die letzten Lastminutereisen
> verramschen, helfen mir bei der Organisation des gewünschten
> Individualurlaubs nicht weiter.
Wann und wo kaufst Du denn Lebensmittel ein? In der Tanke? Und ich
sage ja, es muss nicht unbedingt ein persönlicher Besuch sein, im
Prinzip reicht auch eine E-Mail.

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wirklich interessant - Die Zeit - Sklave der Physik

Hallo.
> a) Reise in Vergangenheit
> Aufgabe: Das Universum soll effektiv in seiner Gesamtheit(!)
> *präzise* in einen bereits von früher von irgendwoher bekannten
> Zustand versetzt werden, wobei wir als Zeitreisende uns selbst von
> Veränderungen ausnehmen - wir wollen ja Beobachter der aus diesem
> Zustand folgenden Entwicklungen sein.
> Probleme: Umgehung der Kausalität nötig, unendlich viele
> Informationen Speicherung, unendlich viel Energie nötig zur
> physikalischen Remodellierung des Universums.
Ich glaube, wenn man an Zeitreisen denkt, dann geht man eher nicht
davon aus, daß man das Universum selber (von Hand sozusagen) in einen
früher Zustand zurückmodellieren muß (bzw. es in einen späteren
Zustand vormodellieren), sondern daß das ‘irgendwie’ automatisch
passiert (wenn man auf den ‘Start’-Knopf der Zeitmaschine drückt). ;-) Ein Problem wäre dabei ja auch: Wenn zwei Leute gleichzeitig
unabhängig von einander ‘in der Zeit’ reisen wollten, z.B. einer in
die Vergangenheit und einer in die Zukunft. Dann müßte irgendwie
geregelt werden, in welchen Zustand das Universum zuerst ummodelliert
werden soll (und der andere müßte halt solange warten).
Und was ist mit all den anderen Leuten? Ich meine, die hatten ja
sicher auch noch was vor.
Ich glaube, ich fände es nicht okay, wenn ich nachmittags eine
Verabredung nicht mehr wahrnehmen könnte, bloß weil jemand das
gesamte Universum in den Zustand von vor 100 Jahren zurückmodelliern
will. Gut, danach wäre ich zwar nicht mehr da und könnte mir demnanch
auch keine Gedanken mehr um meine Nachmittagsverabredung (in 100
Jahren) machen, aber trotzdem… gerecht wäre das doch nicht, daß
alle ihre Pläne in den Wind schießen können, bloß weil einer ‘in der
Zeit’ reisen will.
Ich glaube, allein darum schon wird es niemals Zeitreisen geben. :-))
Oder?
Gruß
Christian

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Vergleiche - Unterm Schlussstrich kommt der Neuanfang

> > - Früher Reisen fast nur Richtung Osten, heute Reisen nur als
> > Superbilligangebot (oder gar nicht)
>
> Wer im Osten Arbeit hat -und das ist, man staune, selbst dort immer
> noch die Mehrheit- kann sich sehr schöne, auch teurere und
> anspruchsvollere Reisen in die ganze Welt leisten. Der Arbeiter z.B.
> bei Opel in Eisenach hat kein Problem, im Sommer nach Spanien oder
> wohin er sonst will, zu fahren oder auch zu fliegen.
Der Sinn eines Vergleiches, wie der OP ihn unternommen hat, ist
nicht, dass Dinge miteinander verglichen werden sollen, die im
Verhätlnis zueinander stehen. Es geht darum aufzuzeigen, dass es
wenig prinzipiellen Unterschiede gibt - also z.B. kein Fehlen von
Überwachung. Was man daraus macht, bleibt einem selbst überlassen.
Ich stimme z.B. Dir zu, denn es macht in meinen Augen keinen Sinn,
die Menschen aus der DDR, denen es am Besten ging, mit denen zu
vergleichen, denen es heute am schlechtesten geht. Dann kommt man
natürlich zu dem Ergebnis, dass es den “unteren” 5% heute nicht
besser geht als in der DDR den oberen 5%.
> Na ja, da liegen mir doch noch ein paar Größenordnungen dazwischen im
> Ausmaß der Überwachung … und in der Motivation. Auch sind die -hier
> erlaubten- Reaktionen und Proteste darauf etwas, was es in der DDR
> nicht gab …
Oder man redet über “Überwachung” … in der DDR wurden 30% der
Bevölkerung systematisch bespitzelt. Das findet - obwohl
Voratsdatenspeicherung etwas sehr problematisches ist - natürlich
heute nicht statt. Der Unterschied zwischen der Zuordnung einer
IP-Adresse zu einer Telefonnummer und des Anlegen kompletter Profile,
die Aussagen von Nachbarn, Kunden, Stasi-Mitarbeitern etc. enthalten,
ist offenbar nicht jederman vermittelbar. Ist auch nicht schlimm - es
reicht, wenn es 90% der Bevölkerung verstehen.
> Die DDR und “aktive Friedenspolitik”? Sorry, mir ist der strategische
> “Sandkasten” der NVA, der ganz Europa bis an den Atlantik zeigte,
> noch in guter schlechter Erinnerung
Nicht zu vergessen: die UdSSR und ihre aktive Friedenspolitik.
Afghanistan, Tschecheslowakei, Polen, Ungarn … alles befriedet!
> … die schlichtweg verfielen, und irgendwann “weg” gewesen wären …
> in der DDR fielen schon vor der Wiedervereinigung mehr Wohnungen aus
> dem Bestand, als neue gebaut werden konnten …
Und man denke nur an die Infrastruktur (Strommasten, Leitungen,
Strassen) … noch weitere 15 Jahre und man hätte wieder auf
Pferdekutschen und Holzofen umstellen können.
Die DDR war nicht in allen Punkten schlechter als der Westen, und die
Menschen waren es schon gar nicht (abgesehen von Stasi und
SED_mitarbeitern). Aber sie offenbar nicht gut genug, als dass ihre
Bürger sie hätten weiter ertragen wollen.

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Wir alle sind Yahoos! - Yahoo schreibt erneut rote Zahlen [Updat…

Die ältesten Rechte [an dem Namen Yahoo] dürfte wohl Jonathan Swift
(1667 bis 1745), anglo-irischer Schriftsteller und Geistlicher, für
sich verbuchen. Entgegen der von Yang und Filo verbreiteten Legende,
bei Yahoo! handele es sich um eine Art Freudenruf, verbirgt sich
hinter dem jeden Anglistik-Studenten im zweiten Semester bekannten
Begriff eine Gattungsbezeichnung.
In der unzensierten Version seines zunächst unter Pseudonym
erschienenen Bestsellers “Gullivers Reisen” finden sich nämlich neben
den Kinder-kompatiblen Kapiteln Reise nach Liliput und Reise ins Land
der Riesen auch die Reisen zu den Wissenschaftlern und die ins Land
der Houyhnhnms (sprich: “Hwinnimms”).
Bei denen handelt es sich bekanntlich um die vernunftbegabten, ja
weisen Pferde, durch die Gulliver endlich und endgültig die
Schmutzig- und Minderwertigkeit der menschlichen Rasse begreift. In
jenem schönen Land halten sich die Houyhnhnms in ihrer Güte
verabscheuungswürdige Wesen namens Yahoos, die sabbernd und wild
durch die Gegend kopulierend jeden Funken Anstand, Verstand und Seele
vermissen lassen. Erst als ein Yahoo-Weibchen versucht, Gulliver zu
vergewaltigen, begreift er:
Wir alle sind Yahoos
Per definitionem könnten wir alle, als Vertreter der Gattung Homo
sapiens sapiens, also für uns das Namensrecht an Yahoo beanspruchen:
Dabei handelt es sich um nichts anderes als das Wort “Mensch” in der
Sprache der vernünftigen Pferde. In den glorreichen Früh-Achtzigern
wäre es spätestens an diesem Punkt zur Gründung einer Kampagne
gekommen: “Auch ich bin ein Yahoo!”, mit entsprechenden Buttons et
cetera. Beim Misanthropen Swift hingegen steht der Yahoo für all das
in der menschlichen Natur, was unvernünftig, triebhaft, lächerlich
oder hässlich ist.
(Quelle:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,160850,00.html)

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Re: Ach ja: Weniger als 20% der USAner zwischen 15 und 25 wissen … - Kommerzielle Anbieter gegen US-Regierung…

reisent halt der Nachteil, wenn man in einem großen Land lebt, daß im
prinzip sich selbst genügt. In den USA kann eine Firma sehr sehr groß
werden, ohne außerhalb bekannt zu sein (wer kannte ENRON, bevor die
Firma eine der größten Pleiten der USA hinlegte?).
Genauso ist es mit der Bevölkerung. Im eigenen Land gibt es alles und
findet alles größer und besser statt als im Rest der Welt. Wohin man
in den USA auch kommt, es ist irgenwie überall gleich, dann wirds im
Rest der Welt wohl auch so sein (vollständige Induktion). Wozu also
noch über den Tellerand sehen? Kanada und die Karibik sind sowieso
Protektorat und die wetbacks aus dem Süden interessieren eh keinen.
Wer also wirklich mal ins Ausland will, muß aus den USA heraus
richtig weit reisen. Dafür fehlt vielen wahrscheinlich das Geld oder
die Zeit (wer Geld hat, dem fehlt die Zeit und umgekehrt). Ergo
interessiert der Rest der Welt herzlich wenig.
Wir Europäer haben es da allerdings auch wesentlich leichter, weil in
unserer kleinteiligen Vielfalt der Kulturen mehr Abwechslung
herrscht. Wer von uns muß mehr als einen halben Tag reisen, um in ein
Land mit anderer Sprache und Kultur zu gelangen (von Stauß zur
Reisezeit mal abgesehen)? Dazu müssen wir noch nicht mal eine Grenze
überqueren (wenn Schwaben schwäze, versteh ich nix mehr). Ich denke,
dadurch wird auch ein anderes Maß an Interesse für das Unbekannte und
Fremde geweckt.
Sicherlich, die US-Amerikaner finden sich überall auf der Welt. Aber
wo sie auch nicht nur vorübergehend hinkommen, versuchen sie ihren
Lebensstil zu verbreiten. Die wenigsten kommen auf die Idee nach der
Devise ‘When you’re in Rome, do as the Romans do’ vorzugehen. An
manchen Stellen sind sie gescheitert (siehe Vietnam) aber meistens
sind sie mit dieser Art von subtilem Imperialismus erfolgreich
durchgekommen.
cu
agef

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